Die Helden vom Märchenring
Es ist vollbracht. Die krassen Außenseiter vom TC Rüppurr schaffen die Sensation und deklassierten den bis dato ungeschlagenen TC Oberuntergrombach mit 7 zu 2. Schon nach den Einzeln stand es sensationell 6 zu 0. Vollkommen zu Recht und auch in dieser Höhe verdient steigt das Herren 40 Team des TCR in die Bezirksliga auf.
Die Anspannung vor dem Spiel war deutlich sichtbar. Bis kurz vor Spielbeginn war nicht klar, ob Zsolt und Carsten spielen konnten. Zsolt wurde von unserem DOC und Wunderheiler Ernie gespritzt und getapt. Somit war sein Einsatz gesichert. Carsten verzichtete auf einen Millionen-Auftrag eines russischen Milliardärs und somit spielte der TCR in der vermeintlich besten Aufstellung.
Bei 38 Grad spielten die Helden nicht nur gegen ihre Gegner sondern auch gegen eine unfassbare Hitze. Zum Glück hatten wir unseren PVC Hanns-Jörg für diesen Tag als Waterboy eingeteilt. Ohne Ihn hätte es wohl zu Hitzeschlägen kommen können.
Die erste Runde mit René, Christian und Ralph sollte für einen komfortablen Vorsprung sorgen. Von Christian und Ralph erwartet man sowieso nichts anderes als Siege, aber der schöne René hatte in dieser Saison kleine Schwächen gezeigt. Auch wenn es nur an katastrophalen Platzverhältnissen lag. Nach einer knappen Stunde war die erste Runde schon vorbei und der TCR führte mit 3:0. Danach sorgte Carsten mit einer taktischen Meisterleistung für einen schnellen 4:0 Vorsprung. Nicht umsonst hat unser Intelektueller das Buch vom Unsympathen Brad Gilbert "Winning ugly" gelesen. Carsten täuschte Nasenbluten vor und weil sein Gegner eher leicht beseitet war und kein Blut sehen kann, gab dieser dann sofort entnervt auf. Fast dreißig Jahre quälte eine Frage die Tenniswelt. Schafft Carsten den Durchbruch? Die Frage wurde am Wochenende durch diesen Psychotrick eindrucksvoll beantwortet. Direkt nach dem letzten Spiel der legendären Herren 30 Mannschaft des TCR hatte Carsten seinen Rücktritt vom Tennis-Sport erklärt. Fast die ganze Mannschaft trauerte, bis vielleicht auf Wadenbeißer Christian, der nun endlich die Chance hatte den Titel des All-Time-MVP zu bekommen. Nach diversen Gesprächen mit Psychologen stellte Carsten wohl fest, dass er ohne seine Freunde der neuen Herren 40 nicht kann. Immerhin kam er auf drei Einsätze und er signalisierte bereits, dass er nächste Saison wieder öfter mitspielen will.
Doch wer sorgt für den erlösenden fünften Punkt. Es war unser Führungsspieler Zsolt. Er sorgte für die Sensation des Tages und gewann gegen einen Gegner der in den LK's weit vor ihm eingestuft war. Taktisch war das einfach grandios. Zsolt brachte es fertig, dass sich sein Gegner im ersten Satz derartig verausgabte, dass er im zweiten und dritten Satz kaum mehr laufen konnte. Einfach unglaublich.
Es spielten sich nun unfassbare Jubelszenen auf dem Platz und auf der ganzen Anlage ab. Der sechste Punkt von Oliver ging im Jubel leider vollkommen unter. Ralph, unser Feierbiest, der nur brav ist wenn seine liebe Susanne neben ihm sitzt, hatte die Siegesfeier perfekt organisiert. Bisher kannten die Herren 40 Bierduschen nur aus dem Fernsehen. Das 6 Liter Weizenbierglas wurde zigfach gefüllt. Die TCR Club-Gastätte hatte den besten Bierumsatz seit Jahren. Und auch der Champagner floss in Strömen. In den Umkleidekabinen spielten sich herrliche Szenen ab und es wurde kräftig gesungen. Die Klassiker "Nie wieder Bezirksklasse" und "Rüppurr oh Rüppurr, wir sind von dir begeistert " kann man bald bei youtube bestaunen.
Die Frage wer MVP wird, war für viele schon vor der Saison beantwortet. Schließlich hat Christian die Nachfolge in Sachen MVP Power Ranking angetreten. Unser wahrer Captain Weißbier (auch er ist wieder da und kam zur Feier !!!) konnte aus beruflichen Gründen diese Aufgabe nicht mehr ausführen. Böse Manipulationsvorwürfe waren nur die Spitze des Eisbergs. Christian schien an dem Druck zu zerbrechen. Doch Christian gab die richtige Antwort auf dem Platz.
Die MVP Wertung wurde von Christian, dem amtierenden Clubmeister und zweifachen MVP dominiert. So war es auch nicht verwunderlich, dass am Ende Christian den Titel des MVP geholt hat. Aber hinter Christian kann man sich auch als Sieger fühlen. Oliver teilte Journalisten mit, dass er sich als Zweiter wie ein Sieger fühle, Christian spiele in einer anderen Liga.
Die MVP Wertung wurde immer wieder auf das schärfste kritisiert. Aber wie ist das schon mit dem Neid in Deutschland. Selbst wenn man die alte MVP Power-Ranking Wertung oder auch die absolut geholten Matchpunkte in Betracht zieht, Christian hat jedes Mal die Nase vorn. Traurig ist nur, dass es nur zwei Team-Mitgliedern fertig gebracht haben Christian zu gratulieren.
1. Christian 34 Punkte Einzel 6:0 Doppel 3:1 Matchpunkte 9
2. Oliver 32 Punkte Einzel 5:1 Doppel 3:0 Matchpunkte 8
3. Zsolt 25 Punkte Einzel 5:0 Doppel 2:0 Matchpunkte 7
4. Ralph 24 Punkte Einzel 6:0 Doppel 2:1 Matchpunkte 8
5. René 23,5 Punkte Einzel 4:2 Doppel 4:0 Matchpunkte 8
6. Carsten 19 Punkte Einzel 3:0 Doppel 2:0 Matchpunkte 5
7. Hanns-Jörg 14,5 Punkte Einzel 2:1 Doppel 1:2 Matchpunkte 3
8. Michael 5 Punkte Einzel 1:0 Doppel 1:1 Matchpunkte 2
9. Edward 4 Punkte Einzel 0:0 Doppel 0:0 Matchpunkte 0
10. Hans-Günter 1 Punkt Einzel 0:0 Doppel 0:1 Matchpunkte 0
Hier noch die internationalen Pressestimmen zum Aufstieg der Herren 40
“Telegraaf”, Niederlande: “Trauma für Untergrombach. TCR verdient Meister.”
“Volkskrant”, Niederlande: “Nach einem blutrünstigen Nachmittag im Märchenring sind alle Aufstiegsträume von Untergrombach geplatzt..”
“Algemeen Dagblad”, Niederlande :TCR stürzt ganz Untergrombach in tiefe Trauer.”
“Marca”, Spanien: “Champions, Champions!!!”
„ASS“, Spanien: „Campeón del mundo, VIVA Hombre 40 TCR!!!”
“The Sun”, England: “Die deutschen Panzer rollen wieder! TCR demütigt Untergrombach.”
“Blick”, Schweiz: “TCR ist Meister! Wo ist Untergrombach?”
AZ Karlsruhe:“Hurra Bezirksklasse ist Geschichte. Man möchte niemanden hervorheben. Der Star ist das Kollektiv.“
Todesbremsen von Bühlertal getrotzt!
Am 03.07.2010 spielte der TC Rüppurr ist Fast-Bestbesetzung gegen den TC Bühlertal. Außer All-time MVP Carsten, der an Überarbeitung laboriert, spielte der TCR mit den Besten, die unser Verein zu bieten hat. Bereits am 02.07.10 kamen die ersten Fans, um sich noch die letzten Tickets für den Center-Court zu sichern. Im Vorfeld entschieden sich die Mannschaftsführer, das Spiel um 4 Stunden vorzuverlegen, um der angekündigten Hitze zu entgehen. Außerdem hatte man sich darauf geeinigt, auf 6 Plätzen gleichzeitig zu beginnen. Aufgrund der vielen Grünflächen waren leider viele Bremsen unterwegs. Aber unser PVC hatte innerhalb von Minuten die Lösung für dieses Problem: Autan !!
Selbstverständlich haben nur wir dieses Wundermittel benutzt und unseren Gegnern nichts abgegeben. Ansonsten muss man Bühlertal eine schöne Anlage attestieren, wie die Bilder unschwer erkennen lassen.
Als bekannt wurde, dass Spitzenspieler Zsolt zum Einsatz kommt, war die Partie innerhalb von Minuten ausverkauft. Als Zsolt dann letztendlich den Centercourt betrat, war bei den Fans kein Halten mehr. Nach 75 Minuten hieß es: Zsolt serving for the match. Mit 6:2 und 6:1 gewann Zsolt ohne große Mühe sein Einzel.
Unsere Position 2, René, spielte auf Court No.1. Nach einem harten 1. Satz, der leider mit 5:7 verloren ging, wurde den Zuschauern immer klarer, dass René mit dem Rasenplatz heute nicht zu Recht kommen kann. Entnervt musste René seinem Gegner beim Spielstand von 5:7 und 0:2 zum Sieg gratulieren. Glaubt man der Presse, so bleibt festzuhalten, dass sich Bühlertal absichtlich Rasenplätze für diese Partie hat bauen lassen, um so vielleicht das ein oder andere Spiel zu gewinnen.
Was Bühlertal aber nicht wusste, ist die Tatsache, dass Club-Präsident Oliver zuvor nach Wimbledon reiste, um sich auf die Rasenplätze einzustellen. Diese Maßnahme musste Oli ergreifen. Nur so hatte Oli die Chance, den Abstand auf Clubmeister Christian in der MVP-Rangliste zu verringern. Die Mühen und Strapazen hatten sich gelohnt. Durch ein hart erkämpftes 6:0 und 6:0 konnte Oliver 3 Zusatzpunkte in der MVP-Wertung einfahren. Man darf gespannt sein, was genau sich unser Clubmeister jetzt einfallen lässt, um die Spitzenposition im MVP-Ranking noch verteidigen zu können. Leider hatte Christian nur 6:0 und 6:1 gewonnen, so dass er keine Extra-Punkte erringen konnte. Wobei man zugeben muss, dass Christian eine ausgezeichnete Leistung ablieferte.
Auf Position 5 spielte Mr. Lifestyle Ralph. Nach 3 Stunden kämpfen und fighten stand der Sieger fest: Ralph. Den 3. und entscheidenden Satz konnte Ralphi mit 6:4 für sich entscheiden.
Mr. Lifestyle Ralf zog sich nach dem Match erst mal ins Clubhaus zurück. Dieses besteht aus Bars, Restaurants, Nachtclubs, Massagen und Wellnessbereichen. Genau das richtige für unseren Mr. Lifestyle.
Unser PVC und Doppelass Hanns-Jörg spielte und verlor völlig überraschend mit 3 : 6 und 4 : 6. Hanns-Jörg folgte Mr. Lifestyle nach dem Match ins Clubhaus. Er wählte aber nicht wie unser Ralphi eine 2 Stündige Thaimassage sondern ertränkte seinen Frust in einen der vielzähligen Bars und Nachtclubs im Alkohol.
Durch die nun doch unerträgliche Hitze von 55°C entschieden sich die Verantwortlichen, die Doppel brüderlich zu teilen. Am Ende hieß es 5: 4 für Rüppurr.
Aufgrund der besseren Matchstatistik liegt der TCR nun auf Platz 1 der Tabelle gefolgt von Untergrombach. So kommt es nun am kommenden Samstag zum Endspiel zwischen dem TCR und Untergrombach auf der TCR-Anlage. Der Event beginnt bereits am Freitag und endet am Sonntag, den 11.07.10. Das Rahmenprogramm dieses Endspielklassikers bilden zwei Bundesligaspiele am Freitag und am Sonntag, wo man angeblich noch Restkarten erwerben kann. Zum Hauptevent am Samstag gibt es leider keine Eintrittskarten mehr. Diese Partie ist bereits wie schon berichtet seit Monaten ausverkauft. Der Saisonendbericht erscheint dann in der nächsten Woche. Hier steht dann auch endgültig der MVP-Sieger fest.
Die Quote für Christian als MVP-Sieger liegt laut Wettbüroorganisation bei 1 Mio. zu 1 für Christian Rüssel. Wer allerdings sein Erspartes lieber auf Oliver setzt, kann am kommenden Wochenende ein großes Vermögen gewinnen. Hier liegen die Quoten bei 1: 500.000.
Die brennende Frage, ob unser All-time MVP am Samstag auflaufen wird, ist final noch nicht geklärt. Präsi Oli trifft sich Mitte der Woche in Budapest am Rande des dort zu diesem Zeitpunkt stattfindenden Damenturniers mit Carsten. Hier ist großes Verhandlungsgeschick gefragt. Neben dem Feststellen der momentanen Spielstärke von Polona Herzog, Raluca Olaru und Petra Martic, ob Sie für das nun kommende Rahmenprogramm in Frage kommen, wird die Verpflichtung von unserem All-time MVP natürlich als Hauptgrund der Geschäftsreise von Oli gewertet. Man darf gespannt sein, ob die Verpflichtung(en) erfolgreich sein werden. So please stay tuned.
7:2 Zsolt und Oli sei Dank! Straftraining für Doppelspieler angesetzt!
Was für ein vorbildlicher Einsatz! Erst gewinnen am Samstag die legendären Herren 40 in der 1. Bezirksklasse gegen Elchesheim-Illingen und am Sonntag die 1. Damen in der 1. Bundesliga bei Bochum mit 7:2. Und an beiden Spieltagen entscheiden Zsolt und Oli die Kantersiege maßgeblich mit!
Zsolt hatte vor der Abfahrt nach Bochum in der 2. Runde einen starken und vor allem sympathischen Gegner, der anerkennen musste, dass unser alterTennisfuchs aus Ungarn alle wichtigen Punkte machte. So spielt ein Sieger!! Ein Überraschungsdankeschön seiner Teamkollegen wird folgen! Zsolt darf diese Woche gespannt sein.
Oli kam mit unglaublicher Lust und blendender Form aus Wimbledon zurück. Er beantwortete die Ablehnung des angefragten Rundentauschs um früher nach Bochum starten zu können mit einer dröhnenden Niederlage gegen den gegnerischen Captain. Souverän, so gut haben wir ihn seit Jahren nicht gesehen, das macht Lust auf mehr.
Auch René hatte einen bärenstarken Tag und belohnte sich bis auf die üblichen Matchballzitterer mit einem verdienten und ungefährdeten Sieg.
Strafenkatalog muss geändert werden: Die Matchballstrafe ist seit Samstag ersatzlos aufgehoben!!
Unorthodoxes aber gefährliches Tennis bot sich Christian, der einen starken Punkt 4 mit einem Metallunterarm und einer einzigartigen Rückhand niederringen musste. Aber uns Clubmeister siegte am Ende klar in 2 Sätzen.
Der All-Time MVP kam bereits zu seinem zweiten Einsatz und sah sich, nachdem er sein durch harte Arbeit geschundenes Skelett im 1. Satz entwirren musste, einem eigenwilligen und ehrgeizigen Gegner gegenüber. Am Ende ein routinierter Sieg in 3 Sätzen. Dies war in 2010 sein letzter Auftritt? Teammanager und Vereinsvorstand überprüfen noch einmal die Budgetlage!
Ralph zurück in der Spur! In alter Frische und gewohnter körperlicher und mentaler Stärke sicherte Ralph das 6:0 nach den Einzeln und ein Pils vor den Doppeln. Überzeugender kann man als Team nicht auftreten!!
Oli und Zsolt waren bereits fast in Bochum, um den Sieg der Damen am Sonntag zu sichern, als die Doppel zu Ende gingen. Die drei Doppel brachten in zwei Partien die wichtigen aber überforderten Ergänzungsspieler auf den Plan. Carsten und René spielten ein gewohnt starkes Doppel, sicherten den siebten Punkt und konnten als doppelte Punktelieferanten am Abend zufrieden sein.
Erster Einsatz und nur knapp verloren! Hansi hatte an der Seite von Christian seinen ersten Einsatz in 2010 und sie verloren nach Kampf knapp und etwas unglücklich in 2 Sätzen. Das lässt auf mehr an den letzten beiden Spieltagen hoffen. Doch einmal im Jahr Tennis spielen ist zu wenig, daher sind Trainerstunden von Hansi gebucht und er versprach, seine Form zu steigern.
Michael und Hanns-Jörg enttäuschten die Mannschaft und mussten anerkennen, dass ein Doppel eingespielt sein muss. Sie hatten zu Recht das Nachsehen, mehr drin war dennoch. Leichteste Returnfehler vom PVC (Ist für ihn das Amt des Playing Vice Captain doch eine zu große Last?) und ein kurioser Punkt im 1. Satz, den Michael zur Regelkunde nutzte, brachten im falschen Moment die Beiden gleich derart aus dem Tritt, dass die sicheren Gegner den Sack nur noch zumachen mussten. Sie gelobten Besserung und eine Wallfahrt.
Fazit: Ein guter Tag, ein fairer Gegner, ein schöner Sieg und wieder ein hervorragender Krustenbraten von Mojca. Lediglich zwei von uns fehlten beim gemeinsamen Essen, was angesichts der Mannschaftsstärke von 9 eingesetzten Spielern nicht wirklich negativ auffiel und daher ging dies noch mal gut. Kein Grund zu Sorge, die Peinlichkeiten der Jahre 2008 und 2009 werden sich nicht wiederholen!
Nächste Woche geht es für die Herren 40 nach Bühlertal, bevor am letzten Spieltag und zwischen zwei Bundesligaheimspielen unserer Damen die sportlich wie menschlich reizvollste Mannschaft des TCR am Märchenring aufschlägt. Captain Weißbier nach wie vor verschollen!
Ergebnisse und Tabelle der Herren 40
Erwarteter Auswärtssieg in Beiertheim! Aber wo ist Captain Weißbier? 
Drittes Spiel - dritter Sieg. Und nach einigen Wirren, wer denn nun eigentlich den Spieltag kommentieren sollte, hier endlich der auf mündlichen Überlieferungen basierende Bericht.
Zsolt durfte erneut eine Trainerstunde geben, gewohnt souverän und elegant. René zitterte sich in drei Sätzen zu seinem zweiten Einzelsieg. Nach seiner Einzelniederlage am letzten Spieltag spielte René am Ende und Dank Coaching mit ansteigender Formkurve. Oli war schon vor seinem Wimbledon-Trip mega-heiß, hatte seinen harten Schläger ausgepackt und konterte alle Versuche seines psychologisch zwar geschulten aber wenig erfolgreichen Gegners in echter Wimbledonmanier.
Unser amtierender Clubmeister Christian traf auf einen Kneipenkumpel aus Jugendtagen. Die beiden alten Freunde schwelgten in Erinnerungen, träumten sinnlich von einer gemeinsamen Bekannten, was Christians Gegner deutlich mehr zu schaffen machte und uns einen sicheren Punkt bescherte. Das nennen wir beim TCR erfolgreiche Psychologie!
Michael, unsere reifster Spieler, kam zu seinem ersten Einsatz in 2010 und musste sich gleich bis an den Rand der körperlichen Erschöpfung verausgaben. Doch er ist fit und zwang seinen Gegner in einem engen Match und mit bravourösem Tennis in die Knie. Weitere Einsätze werden folgen.
Aber was war mit Mr. Lifestyle los? Schon wieder drei Sätze, und warum ließ er sich ein Superslowmotion-Spiel aufzwingen? Angeblich übertraf die Erdanziehung die Ballgeschwindigkeit und Bälle seines Gegenspielers drohten reihenweise schlicht in der Luft stehen zu bleiben? Was macht ihn nervös, die internationale Presse rätselt, Gerüchte über die anstrengende mentale Vorbereitung des alljährlichen Saisonabschluss machen bereits die Runde.
Nach den Einzeln war damit alles klar und Oli und Christian gewannen gewohnt souverän und natürlich gegen die stärksten Gegner. Ralph führte im ersten Doppel Zsolt zu einem fulminanten Sieg und lediglich René und Michael trübten die Bilanz und gaben gegen starke Gegner einen Punkt ab.
Fazit: Insgesamt war es ein faires und rundes Stadtduell und wir konnten mit einem niemals gefährdeten 8:1 Sieg nach Rüppurr zurückkehren. Am nächsten Samstag kommt der TC Elchesheim-Illingen an den Märchenring. Unsere Topbesetzung ist trotz des wichtigen Damen-Bundeliga-Auswärtsspiel in Bochum am Sonntag garantiert! All-Time MVP will be back!!
Doch wo ist Captain Weißbier? Der unerfahrene Playing Vice Captain (PVC) und das gesamte Team sind in großer Sorge! Unser Non Playing Captain meldet sich nicht mal mehr! War es ein Fehler ihn auszuleihen, damit er in fremden Forchheimer Gefilden die Zeit bis zu den wahren TCR Herren 40 überbrückt oder gibt es gar Gründe, die wir nicht kennen?
1. Heimspiel der neuen Herren 40 mit Überraschungsauftritt des Alltime-MVP!!!
In der verbandsverursachten langen Pause (nach der Hölle von Kirrlach) konnten die neuen Herren 40 die Zeit gut nutzen um weiter am Ziel "Aufstieg" zu arbeiten. Viele Trainingseinheiten und mentale Übungen sollten den zweiten Sieg in Folge bringen.
Ohne Zsolt als Nummer eins, aber dafür sensationell mit Mister Alltime-MVP Carsten war es nur folgerichtig, dass der TC Hohenwettersbach deutlich mit 7:2 ins Höhendorf zurück geschickt wurde. Bereits nach der ersten Runde war für die Gäste das Gesamtergebnis absehbar. Oliver an Position 2 fand zur alten Stärke zurück und deklassierte seinen Gegner mit 6:0 und 6:1. Bemerkenswert hierbei war, dass die Spielzeit der beiden Sätze fast der Einspielzeit entsprachen. Ob hier System oder purer Zufall dahinter steckt bleibt unbeantwortet. Stimmen behaupten
Mister Präsident hat den Gegner bereits beim Einspielen müde machen wollen. Spektakulär und daher auch mit dem höchsten Zuschauerzuspruch war an diesem Tag der Auftritt von Carsten an Position 4 spielend. Als wenn er nie weg gewesen wäre, fand sich der Alltime-MVP sofort wieder ins Team ein und zeigte mit seinem 6:1 und 6:1 Tennis auf allerhöchstem Niveau. In einem scheinbar von Karl Lagerfeld entworfenem Outfit (wie haben wir alle diese Mütze vermisst) machte er nicht nur auf dem Platz eine sehr gute Figur. So blieb es für den PVC den 3. Punkt aus der ersten Runde zu sichern. Aber wie immer im Leben steht vor dem Lohn die Arbeit und so musste sich Hanns-Jörg in einem Kraftakt - und im 2. Satz ohne Aufschlag - bis in den dritten Satz durchkämpfen, um am Ende mit einer Konditionsleistung ein 6:2, 4:6 und 6:4 Sieg davon zu tragen. 3:0 und schon lief die 2. Runde.
Der vor diesem Spieltag in der MVP-Wertung führende Christian machte an Position 3 sehr deutlich, dass er auch nach diesem Spieltag die Wertung weiterhin anführen wird und sicherte sich mit schnellem Spiel ein nie gefährdetes 6:0 und 6:3. Beflügelt durch die Tatsache, dass er auf seinem ehemaligem Trainingsplatz 1 spielen durfte, erinnerte er sich bestimmt an Toni P.´s Worte "Du musst um den Ball herumschlagen". Nur so ist zu erklären, wie fehlerfrei sein Auftritt war. Mister Lifestyle - an Position 5 - zeigte nur im 1. Satz geringe Schwächen und musste in den Tiebreak. Und dieser hatte es in sich. Spannung pur und insgesamt in der Dauer einem ganzen Satz entsprechend, konnte Ralph durch seine Nervenstärke die Oberhand behalten. Umso schneller verging der 2. Satz. Der Gegner scheinbar mit der Welt am Ende und Ralph nun endlich in beeindruckender Manier, so war das 6:0 absehbar. Oh,Oh, da ist doch noch einer übrig. René trat an Position 1 an. Mehr aber auch nicht, denn mit Tennis hatte dieses Jammerspiel wirklich nicht viel zu tun. Unkonzentriert, ohne Vorhand und insgesamt stocksteif, so kann man nicht Tennis spielen. Hier zeigte Carsten nie geahnte Qualitäten und machte mit René direkt nach dem 4:6 und 2:6 ein 15-Minuten-Intensivtraining. Man kann nur hoffen, dass es gefruchtet hat. Dem 5:1 nach den Einzeln folgten noch 2 Doppelsiege zum bereits beschriebenen 7:2 Endstand.
Danach wurde in gemütlicher Runde der Spieltag nochmals detailliert mit den Gästen diskutiert. Wie immer zeigte der PVC ein glückliches Händchen bei der Wahl des Essens, denn der Krustenbraten und die diversen Beilagen wurden von Mojca und ihrem Team köstlich zubereitet.
Was bleibt übrig vom Tag:
In dieser Verfassung (Ausnahme siehe oben) zeigen die Herren 40 des TCR eindrucksvoll dem Gegner wo es hingehen wird. Nächste Woche wartet mit dem SV Karlsruhe-Beiertheim im Auswärtsspiel eine Mannschaft die bei gleicher Leistung des Dreamteams nicht die Hürde seinen sollte, die nicht übersprungen werden kann.

8 : Oli In der Hölle von Kirrlach
Die neu formierte Herren 40 des Traditions-und Vorzeigevereins TC Rüppurr startete mit einer Traumtruppe und einem souveränen 8:1 bei einem ersatzgeschwächten Gegner in Kirrlach in die Saison 2010.
Bereits in der ersten Runde ließen René, Christian (aktuelles Bild folgt) und der Chauffeur keine Zweifel an der Richtung der Saison 2010. René schwächelte nur kurz und nur im 1. Satz. Christian war Mr. Gnadenlos und sorgte für die erste Brille und selbst das Einzeltrauma des PVC scheint temporär besiegbar. Zsolt durfte dann endlich an einem Samstagnachmittag eine kostenlose Trainerstunde geben. Doch auch unsere beiden ersten Sorgenkinder sind zu beklagen. Mister Lifestyle, weinprobengeschädigt -- so etwas hätte es bei den Herren 30 nie gegeben, da gehörte die Weinprobe zu jeder guten Spielvorbereitung -- war der bleiche Ganzkörperteint auch sportlich anzumerken. Mit bisher unbekannten Konzentrationsschwächen gab er einen Satz ab und mühte sich zu einem wenig eleganten Arbeitssieg. Oli hatte an Punkt 3 spielend einen für den Saisonstart unangenehmen Gegner und war physisch wie psychisch noch nicht in der Verfassung für einen richtigen 3. Satz, der Matchtiebreak ging so verloren. Aber Oli wird sich im Juni und Juli steigern und zu Herren 30 Form zurückfinden, da sind wir sicher. Das muss er allerdings auch, sonst werden in der Presse die alten Fragen nach der Doppelbelastung zurückkehren. Erste Gerüchte konnten von der Presseabteilung der Herren 40 gerade noch im Keine erstickt werden. Doch die Investigation der Journalie geht unerbittlich weiter. Das Interesse der Sportwelt an dieser Doppelbelastungs-Frage ist unstillbar. Lediglich die Sponsorensuche des KSC-Präsidiums oder die Frage nach dem neuen Manager in Hoffenheim können derzeit für Badens Sportwelt als ebenbürtig eingestuft werden.
Und es gab Herz zerreißende Szenen abseits des Tennisplatzes und echte Männertränen. Zwei Herren 30 Veteranen, eigens angereist, standen mit zitternden Stimmen und feuchten Augen am Spielfeldrand. Carsten mit Hund und Edward mit Kindern konnten gar nicht anders, als ihren Samstagnachmittag mit „ihren Jungs“ zu verbringen. Sowohl unser Alltime-MVP als auch unser Captain Weißbier gehören einfach dazu. Überraschungseinsätze in 2010 sind in der Pipeline.
Unglaublich ist, dass Carsten und angeblich auch der gar nicht spielberechtigte Captain Weißbier durch ihr Kommen bereits MVP-Punkte sammeln konnten. Denn es gibt eine neue softwaregestützte MVP-Wertung, die keiner versteht, die objektiv sein soll und die aus dem Hause des amtierenden Clubmeisters stammt. Dieser hat Gerüchten zu Folge bereits eine Unmenge indische Softwareentwickler mit seinen komplexen Anforderungen in den Wahnsinn getrieben. Seine Verhandlungen mit SAP, welche die Programmierung für diese Software für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag übernehmen soll, sind zuletzt ins Stocken geraten. Unser Kassenwart nimmt stündlich Herztropfen. Da das Endergebnis dieser MVP-Wertung alle schon heute kennen, soll das Projekt kurz vor dem Aus stehen.
Gott Sei Dank brachten die bierseligen Doppel Geld in die Kasse. René muss sich schleunigst an die Disziplin der neuen Herren 40 gewöhnen. Das jahrelange Lotterleben der alten Herren 40 ist noch tief verankert und wird ihn so viel Geld kosten. Seit 2010 lassen auch vergebene Matchbälle erstmals die Kasse klingeln.
Die Gegner aus Kirrlach wurden nach Essen und Selbs6tgebranntem mit dem Wunsch, ab jetzt bitte nur noch zu gewinnen, verabschiedet und mit dem Herren 40 Loveshuttle (Oli fuhr allerdings mit Zsolt) konnten alle noch vor 21.00 Uhr zur Regeneration zu Hause sein.
Fazit: Kein Fehlstart. Die Brocken kommen noch. Fortsetzung folgt nach dem 12.Juni, dem ersten Heimspiel gegen den Hohenwettersbacher TC.




